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Sommerliche Wärmeschutz

Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes soll sicherstellen, dass im Sommer in Gebäuden auch ohne Kühlmaßnahmen keine unzumutbar hohen Temperaturen auftreten. Sinnvollerweise sollten zunächst alle baulichen und planerischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, selbst wenn eine Kühlanlage installiert wird.

 

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert den Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes, falls der Fensterflächenanteil 30% übersteigt. Auch bei Unterschreiten dieser Grenze sind jedoch die Anforderungen des Mindestwärmeschutzes nach DIN 4108-2 zu beachten. Es ist zu prüfen, ob einzelne Räume trotz Einhaltung der 30% Regelung Maßnahmen des sommerlichen Wärmeschutzes benötigen. Der Nachweis nach DIN 4108-2 muss für sogenannte "kritische Räume", die besonders stark der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, geführt werden. Kritisch wirken sich z.B. große süd- oder westorientierte Fensterflächen, geringe Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile und mangelnde Möglichkeit der Nachtlüftung aus. Eckräume mit mehreren Fassaden sind besonders problematisch.

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